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i833: Beteiligung am "Kirchentag auf dem Weg 2017"



Initiative zurückgezogen

Diese Initiative wurde am/um 26.08.2016 14:39:18 Uhr zurückgezogen, von: [Nicht öffentlich]

Drucksache 1091/15

eingereicht von: Oberbürgermeister

Beschlussvorschlag

01
Die Landeshauptstadt Erfurt beteiligt sich gemäß Veranstaltungsformat des „Reformationsjubiläum 2017 e. V.“ als Station des „Kirchentags auf dem Weg“ im Rahmen des Deutschen Evangelischen Kirchentags Berlin-Wittenberg zum 500. Reformationsjubiläum 2017, sofern die Aushandlung eines angemessenen Fördervertrages gelingt.

02
Der Oberbürgermeister wird beauftragt, in die Haushaltsplanung 2017 einen Zuschuss von insgesamt bis zu 200 TEUR einzubringen und vorbehaltlich der Haushaltsbeschlüsse dem Träger des „Kirchentags auf dem Weg“ eine Kooperation in Aussicht zu stellen sowie sich an den inhaltlichen Planungen zu beteiligen.

03
Der Oberbürgermeister beauftragt die Verwaltung, einen Fördervertrag auszuhandeln, der die notwendigen Kosten, ein angemessenes Programm sowie die Berücksichtigung aller den kommunalen Zuschuss mindernden Zuwendungen Dritter enthält. Der Vertrag wird dem Stadtrat zu gegebener Zeit zum Beschluss vorgelegt.


Auswirkungen auf den Haushalt

Finanzielle Auswirkungen: Ja

Deckung im Haushalt: Nein

Verwaltungshaushalt Ausgaben 2017: 200.000,00 EUR

Gesamtkosten: 200.000,00 EUR


Anlage

  • 01 Veranstaltungsformat im Überblick: Kirchentag auf dem Weg (liegt nicht vor)
  • 02 Anfrage des Veranstalters um Unterstützung (liegt nicht vor)
  • 03 Email vom 27.04.2016 (liegt nicht vor)

Sachverhalt

Vom 24. bis 28.05.2017 wird in Berlin und Wittenberg der 36. Deutsche Evangelische Kirchentag
stattfinden. Er soll im Zeichen des 500. Reformationsjubiläums stehen und besondere
Veranstaltungsakzente setzen. Geplant ist, sieben weitere Städte mit mehr oder minder expliziten
Reformationsbezügen als Korrespondenzorte zu Berlin und Wittenberg – „Kirchentage auf dem
Weg“ – einzubinden. Diese sind in Anlage 01 aufgeführt; Erfurt als authentischer Lutherort zählt
dazu.

Mit der Vorbereitung, Organisation und Durchführung des Kirchentages ist der Verein Reformationsjubiläum 2017 e. V. als Rechtsträger beauftragt. Dieser verwaltet einen Gesamtetat, der sich u. a. aus Landeszuschüssen, kommunalen Zuschüssen, anderen Zuwendungen und Sponsoring sowie Mitgliedsbeiträgen zusammensetzt. Von der Stadt Erfurt wird ein Eigenanteil i. H. v. 200 T EUR für die Haushaltsjahre 2016/17 erbeten, dessen Verwendung und Einbettung in eine Aktivitätenkulisse untersetzt ist. Die anderen angefragten Städte haben bereits die Eigenmittelfrage und die Programmierung beschlossen. Dem Vernehmen nach stellen etwa die Stadt Magdeburg 300 T EUR und die Stadt Leipzig 950 T EUR Eigenmittel zur Verfügung. Diese Mittel sollen Aktivitäten in den jeweiligen Städten zugutekommen. Die Städte selbst treten jedoch nicht als Veranstalter auf.
Für die Teilnehmer des „Kirchentags auf dem Weg“ hat sich bereits am 05.12.2013 in Halle eine Arbeitsgruppe konstituiert. Am 07.02.2014 stellten die Vertreter des Rechtsträgers im Beisein des Lutherbeauftragten der Thüringer Landesregierung beim Oberbürgermeister ihre Pläne vor und warben um die Beteiligung Erfurts und aktive Unterstützung des Vorhabens. Neben der Kulturdirektion beteiligt sich für Erfurt u. a. der Evangelische Kirchenkreis, vertreten durch Senior Dr. Matthias Rein, und die Erfurt Tourismus und Marketing GmbH (ETMG).

Die Kulturdirektion, die zugleich die Funktion des Lutherbeauftragten der Stadt übertragen bekam, soll ermächtigt werden, nach Maßgabe möglichst knappen kommunalen Mitteleinsatzes an der Programmplanung in Kooperation mit der ETMG weiter mitzuwirken und den Einsatz von Landes- und ImpulsRegion-Mitteln abzuklären. Dies könnte dazu führen, dass die kommunalen Zuschüsse noch stark reduziert bzw. substituiert werden. Auf dieser Basis soll dann ein mit Kosten- und Finanzierungsübersicht versehener Fördervertrag ausgearbeitet und dem Stadtrat vorgelegt werden. Mit der dort dann abgebildeten kommunalen Beteiligung werden alle angefragten Leistungen abgedeckt, weitere auch geldwerte Leistungen entfallen. Im Falle von kostenpflichtigen Genehmigungen fließen auch Mittel zurück an die Stadt, zudem setzt aufgrund der Touristenströme und konfessionellen Teilnehmer eine Umwegrentabilität ein, da viele von dem Format profitieren werden.

Keine Verbesserungsvorschläge