» Stadtrat Erfurt » Archiv » Stadtrat vom 01.10.2014 #189 i208: Südliche Stadteinfahrt Arndtstr./Martin-Andersen-Nexö-Str. - Ergänzung der Vorplanung im Teilabschnitt Martin-Andersen-Nexö-Str.

i208: Südliche Stadteinfahrt Arndtstr./Martin-Andersen-Nexö-Str. - Ergänzung der Vorplanung im Teilabschnitt Martin-Andersen-Nexö-Str.



0 Nein0 Ja, Alternativstimme2 Ja, Erststimme7 Enthaltung

Angenommen

2Ja22%Ja
7Enthaltung77%Enthaltung
0Nein0%Nein

Drucksache 0413/14

eingereicht von: Oberbürgermeister

Beschlussvorschlag

01
Die als Grundlage für die weitere Planung bestätigte Vorplanung zur südlichen Stadteinfahrt (Beschluss StR 0684/2010) ist um eine weitere Planungsvariante für den Querschnitt MartinAndersen-Nexö-Str. ergänzt, die einen weitest gehenden Erhalt der Straßenbäume, eine naturnahe Gestaltung des zu öffnenden Schindleichgrabens sowie ein verändertes Erschließungsprinzip der Lingelfläche von der Martin-Andersen-Nexö-Straße vorsieht.

02
Die Bürger sind in den Planungsprozess einzubeziehen und zu informieren.


Anlage

Die Anlagen 2 und 3 liegen in den Fraktionen und im Bereich OB zur Einsichtnahme aus.


Beschlusslage

Beschluss StR 0684/2010 vom 27.10.10 - Beschluss der Vorplanung südliche Stadteinfahrt


Sachverhalt

Aufgrund geänderter Randbedingungen ist in räumlich begrenzten kleinen Teil der damaligen Planung eine Überarbeitung der Vorplanungsunterlagen aus dem Jahr 2009 erforderlich. Die Überarbeitung beschränkt sich auf die vom Stadtrat bereits bestätigte Vorzugsvariante 2.1 (Kreisel). Die Planungsgrundzüge der bestätigten Vorplanung werden in den wesentlichen Hauptnetzstraßenbereichen Arndstraße, Schützenplatz und Arnstädter Straße durch die ergänzende Planung nicht berührt und bleiben unverändert.

Das Überarbeitungserfordernis ergibt sich aus:

  • den Anregungen der Bürgerinitiative Martin-Andersen-Nexö-Straße nach Entwicklung einer weiteren Querschnittsvariante für die Martin-Andersen-Nexö-Straße mit der Zielstellung der Beibehaltung des vorhandenen Gehweges und der Straßenbäume/Grünstreifen, an den sich die neu zu entwickelnde Erschließungsanlage anschließt (siehe Anlage 2)
  • der Möglichkeit des Erhalts der Bäume auch südwestlich der Simrockstraße im Zuge der MartinAndersen-Nexö-Straße unter der Prämisse der Beibehaltung der Begrenzung des Tennisplatzes als Prüfauftrag (Anlage 3)
  • der naturnahen Gestaltung des zu öffnenden Schindleichgrabens unter Beachtung neuer hydraulischer Berechnungen und der Erfahrungen von Starkregenereignissen in jüngster Vergangenheit
  • der notwendigen Anpassung des Anbindeknotens Arnstädter Str./MAN-Str. an diese geänderten Randbedingungen.

Die bisher vorgesehene Anbindung an der Arndtstraße zur Erschließung der Lingelfläche (nördliche Knotenzufahrt) kann damit entfallen.

Mit der beschlussgegenständlichen Planungsvariante kann zugleich für die auf der Lingelfläche zu planende Wohnbebauung eine attraktive städtebauliche Erschließung entwickelt werden.

Verbesserungsvorschläge (1)

geschrieben und bewertet von Unterstützern dieser Initiative

Antrag der CDU-Fraktion zur DS 0413/14 -Südliche Stadteinfahrt Arndtstr./MartinAndersen-Nexö-Str. - Ergänzung der Vorplanung im Teilabschnitt MartinAndersen-Nexö-Str.

kollektive Bewertung: 
| umgesetzt: 

Drucksache 1305/14

eingereicht von: Fraktion CDU

Beschlussvorschlag

Es wird folgender neuer Beschlusspunkt 02 eingefügt:
Die als Grundlage für die weitere Planung bestätigte Vorplanung zur südlichen Stadteinfahrt ist um eine weitere Planungsvariante für den Querschnitt Arndtstraße, die einen vierspurigen Ausbau der Straße vorsieht, zu ergänzen. Darüber hinaus ist zwischen der auszubauenden Arndtstraße und der vorgesehenen Bebauung auf der „Lingelfläche“ aktiver Lärmschutz (vorzugsweise Lärmschutzschutzwall und -wand) planerisch vorzusehen.

Der bisherige Beschlusspunkt 02 wird Beschlusspunkt 03.


Sachverhalt

Bei der bisher untersuchten Variante (zwei Spuren stadtauswärts und eine Spur stadteinwärts) würde die Durchlassfähigkeit der Südeinfahrt stadteinwärts gegenüber dem Ist-Zustand erheblich sinken. Es käme räumlich und zeitlich zu erheblich größeren Rückstauerscheinungen als dies gegenwärtig bereits der Fall ist, d.h. zur Verschlechterung der Verkehrsverhältnisse. Ein vierspuriger Ausbau hätte darüber hinaus den Vorteil, dass in Schwachlastzeiten ein Teil der Fahrbahn zur Reduzierung des Parkplatzdefizites genutzt werden könnte.

Unabhängig von der Frage der Kostenübernahme der Realisierung sind in der Vorplanung Untersuchungen bezüglich des Lärmschutzes zwischen Arndtstraße und „Lingelfläche“ vorzunehmen. Nur wenn hierzu schlüssige Untersuchungsergebnisse vorliegen, wird es zu einer Vermarktung der Grundstücke für Wohnbebauung kommen können.

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