» Stadtrat Erfurt » Arbeit und Soziales » Stadtrat vom 20.03.2019 #1449 i1539: Landesprogramm "Solidarisches Zusammenleben der Generationen" (LSZ) - Umsetzung in der Landeshauptstadt Erfurt

i1539: Landesprogramm "Solidarisches Zusammenleben der Generationen" (LSZ) - Umsetzung in der Landeshauptstadt Erfurt



Abgelehnt (1. Platz)

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Drucksache 0724/18

eingereicht von: Oberbürgermeister

Beschlussvorschlag

BP 1. Die Prozessbeschreibung gemäß Anlage 1 wird bestätigt.

Auswirkungen auf den Haushalt

Finanzielle Auswirkungen: Ja

Nutzen/Einsparung: Ja, siehe Sachverhalt

Deckung im Haushalt: Ja

Gesamtkosten: 3.453.340 EUR

2019
Verwaltungshaushalt Einnahmen 891.841 EUR
Verwaltungshaushalt Ausgaben 4.345.181 EUR

 

Anlagenverzeichnis

Sachverhalt

Die Thüringer Landesregierung hat die Grundlagen für die Realisierung des im Koalitionsvertrag vereinbarten Landesprogramms "Solidarisches Zusammenleben der Generationen" (LSZ) gelegt. Das Landesprogramm "Solidarisches Zusammenleben der Generationen" (LSZ) würdigt Familie als einen Ort der generationsübergreifenden Verantwortungsübernahme und Solidarität. Familie im Sinne dieses Familienverständnisses ist ein generationsübergreifendes Miteinander und Füreinander von Eltern, Kindern, Enkeln, Großeltern, Geschwistern und Partnern. Gleichzeitig sollen mit dem LSZ die Eigenverantwortung der Gemeinden und die Leistungen zur Unterstützung von Familien in den Kommunen gestärkt werden.

Die Stadt Erfurt beteiligt sich am LSZ, um durch neue Formen der Steuerung und Vernetzung eine bedarfsgerechte, für die Stadt entsprechende, soziale Infrastruktur für das Zusammenleben der Generationen zu entwickeln.
Im Mai 2018 konstituierte sich das Steuerungsgremium LSZ als verwaltungsinternes Gremium.
Alle Ämter der Verwaltung sind in dieses Gremium eingebunden bzw. direkt beteiligt. ImSteuerungsgremium wird interdisziplinär, ressortübergreifend und koordinierend im Sinne einer Prozessbegleitung und Steuerung zusammengearbeitet.
Durch das Steuerungsgremium wurde die Prozessbeschreibung entwickelt.
Hier wurden die wesentlichen Zielstellungen aus dem Handlungsfeld 1: Steuerung, Vernetzung, Nachhaltigkeit herausgearbeitet, um darauf hinzuwirken, in der Stadt Erfurt zeitnah eine integrierte Fachplanung zu entwickeln.
Im Rahmen von Informationsveranstaltungen wurden freie Träger, Vertreterinnen des Jugendhilfeausschusses, des Ausschusses für Soziales, Arbeitsmarkt und Gleichstellung und Interessierte Bürgerinnen über das LSZ und wichtige Fragen zur Änderung der Förderung informiert.

Die Stadt Erfurt wird, den Umsetzungsprozess des LSZ mit der Stufe 2 beginnen. Sie beinhaltet den Bestandsschutz bisher geförderter Einrichtungen sowie die Vorbereitung und Durchführung der fachspezifischen integrierten Planung.
Ein frühzeitiger Wechsel in Stufe 3 wird angestrebt. Hier wird vorausgesetzt, dass alle Handlungsfelder geprüft und analysiert sind und in der Folge Schwerpunktsetzungen vorgenommen wurden. Die Nutzung von Bürgerbeteiligungsformen und die Durchführung von Beteiligungsprozessen sind ebenfalls nachweispflichtige Grundlagen für die Stufe 3.
Die Auflistung Einrichtungen und Maßnahmen der Familienförderung und Familienbildung im LSZ der Stadt Erfurt ist eine erste Informationszusammenstellung und unterliegt nicht der Vollständigkeit. Im Rahmen des Beteiligungsprozesses und der Strukturierung der integrierten Fachplanung wird diese regelmäßig aktualisiert und erweitert.

Keine Verbesserungsvorschläge