» Stadtrat Erfurt » Wirtschaft und Beteiligung » Stadtrat vom 20.03.2019 #1443 i1533: Entwicklungskonzept 2018 des Thüringer Zoopark Erfurt

i1533: Entwicklungskonzept 2018 des Thüringer Zoopark Erfurt



Abgelehnt (1. Platz)

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0Nein0%Nein

Drucksache 1033/18

eingereicht von: Oberbürgermeister

Beschlussvorschlag

  1. Der Stadtrat bestätigt das vom März 2018 vorliegende Entwicklungskonzept des Thüringer Zoopark Erfurt.

  2. Die Werkleitung wird ermächtigt, im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten des Eigenbetriebes, das Entwicklungskonzept schrittweise in den nächsten Jahren umzusetzen.

Anlagenverzeichnis

(Die Anlagen liegen in den Fraktionen und dem Bereich Oberbürgermeister zur Einsichtnahme aus.)

Sachverhalt

Mit der DS 1384/16 Haushaltssicherungskonzept (HSK) der Landeshauptstadt Erfurt für den Zeitraum 2016 – 2022, hier Anlage XIX Konsolidierungsmaßnahmen, Gliederungsziffer 32 auf Seite 4 gemäß StR-Beschluss vom 15.12.2016 wurde der Thüringer Zoopark Erfurt mit der Überarbeitung des Zooparkkonzeptes beauftragt.
Das Ergebnis der Untersuchung liegt nunmehr vor und soll nach der Bestätigung durch die Gremien die Handlungsgrundlage für die künftige Ausrichtung und Entwicklung des Eigenbetriebes sein. Die Erarbeitung fand unter Hinzuziehung einer externen Landschaftsplanerin statt. Diese wird das Entwicklungskonzept im Werkausschuss vorstellen und im Vorfeld, am 13.06.2018 für interessierte Werkausschussmitglieder einen Vororttermin im Zoopark, mit Begehung und Erläuterung ausgewählter Themenbereiche des Entwicklungskonzeptes, ermöglichen.

Verbesserungsvorschläge (1)

geschrieben und bewertet von Unterstützern dieser Initiative

Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur DS 1033/18, Entwicklungskonzept 2018 des Thüringer Zoopark Erfurt

kollektive Bewertung: 
| umgesetzt: 

Drucksache 2654/18

eingereicht von: Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Änderungs/Ergänzungsantrag

Der Beschlusstext wird wie folgt ergänzt:

03 (neu)

Bei der Erarbeitung und Umsetzung des neuen Gastronomiekonzepts ist darauf zu achten, dass die angebotenen Fleischgerichte und Wurstwaren mindestens den Standards des von der Bundesregierung geplanten Tierwohl-Labels entsprechen.
Perspektivisch sollten jedoch höhere Standards (Bio-Siegel, Neuland-Siegel u. ä.) mit den künftigen Betreibern vereinbart werden. Im Zweifelsfalle ist aus Sicht der artgerechten Haltung der Nutztiere die höherwertigere Zertifizierung vorzuziehen. Der geforderte Zertifizierungsstandard ist in den Pachtvertrag aufzunehmen.

Begründung

In der Zoopark-Gastronomie sollte bei den angebotenen Fleischgerichten eine möglichst artgerechte Haltung der Nutztiere von hohem Interesse sein, zudem sollte es zum Selbstverständnis des Thüringer Zooparks gehören. Das künftige Tierwohl-Label der Bundesregierung kann hier nur ein Mindeststandard sein. Sollte es möglich sein, biozertifiziertes Fleisch in den Küchen des Zooparks anzubieten, sollte dieses vorgezogen werden. Die Auflagen der unterschiedlichen Biozertifizierungen sind mit Blick auf artgerechte Haltung und damit auf das Tierwohl deutlich ambitionierter als das geplante Tierwohl-Label.

Den Besucherinnen und Besuchern eines Zooparks ist dieses Anliegen und Selbstverständnis durchaus imagefördernd vermittelbar.

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