» Stadtrat Erfurt » Stadtentwicklung und Umwelt » Stadtrat vom 07.03.2018 #1283 i1372: PLATZ NEHMEN - 222 Bänke für Erfurt!

i1372: PLATZ NEHMEN - 222 Bänke für Erfurt!



Abgelehnt (1. Platz)

0Ja0%Ja
0Enthaltung0%Enthaltung
0Nein0%Nein

Drucksache 0362/18

eingereicht von: Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Beschlussvorschlag

01
Die Stadtverwaltung wird beauftragt für Erfurt ein Konzept zur Aufstellung von 222 öffentlichen Sitzbänken, sowohl in der Innenstadt als auch in den Erfurter Ortsteilen zu erarbeiten. Das Konzept soll dem Stadtrat bis zum Ende des 2. Quartals vorgelegt werden.

02
Die Bänke sollen sich in das gestalterische Gesamtkonzept der jeweiligen Plätze einfügen. Die Stadtverwaltung legt einen Katalog für das Stadtmobiliar vor, der sich an den Interessen der unterschiedlichen Benutzerkreise orientiert und die Ansprüche an die jeweiligen Orte im öffentlichen Raum berücksichtigt.

03
Die Stadtverwaltung prüft, ob Bankpatenschaften die Finanzierung unterstützen können und in welcher Weise dafür geworben werden kann.


Sachverhalt

Die Identität unserer Städte wird zunehmend durch den öffentlichen Raum geprägt. Er ist ein Ort des Lebens und die Visitenkarte für eine nachhaltige Stadtentwicklung.
Mit dem Antrag soll die Voraussetzung geschaffen werden, mit einem zeitgemäßen Stadtmobiliar die Attraktivität und Gastlichkeit, genauso wie die Lebensqualität in Erfurts Stadtraum zu verbessern.

Sitzbänke laden zum Verweilen ein, zu einem Picknick unter freiem Himmel, zum Treffen und Reden mit anderen Menschen. Sie sind ein Ort der Begegnung, des Austausches und der Kommunikation.

Die Bedürfnisse der Stadtbewohner sind so vielseitig wie die Stadt selbst. Deshalb sollen an verschiedenen Orten ganz unterschiedliche Angebote entstehen; in Erfurts Innenstadt genauso wie in den Ortsteilen.

Es sollen Aufenthaltsmöglichkeiten für alle Generationen entstehen; für Eltern und Kinder, Begegnungsorte für Familien, Treffpunkte für Jugendliche und Rastpunkte für Ältere Menschenoder einfach Plätze zum Pausieren, Gedanken schweifen lassen und Beobachten.

Neben dem kommerziellen Angebot zahlreicher Cafés, Läden und Kneipen auf den historischen Plätzen und in den kleinen Gassen, sollen mit dieser öffentlichen Einladung neue Impulse für den öffentlichen Raum als sozialer Ort der Begegnung und Kommunikation gegeben werden.

Keine Verbesserungsvorschläge